Die HBT Bergbautechnik für die untertägige Steinkohlengewinnung kann auf eine lange, fast 200-jährige Geschichte zurückblicken. Auch wenn die Steinkohleförderung in Deutschland ausgelaufen ist, bleibt doch das deutsche technologische Know-how auf dem Gebiet des Bergbaus ein unverwechselbares Markenzeichen. HBT kann sich heute auf einen großen und langjährigen Erfahrungsschatz stützen, der aus der Beherrschung selbst schwierigster geologischer Bedingungen – wie vielerorts im deutschen Bergbau – gewonnen wurde.
Dieses Know-how bildet heute wie auch in der Vergangenheit einen der größten Qualitätsfaktoren. Erfahrene Ingenieure, erfindungsreiche Techniker, ein weltweites Team hochmotivierter Mitarbeiter – sie alle sind wertvolles Kapital und beste Voraussetzung für den Erfolg der HBT in der Zukunft.

Gründung — 19. Juni
Caspar Diederich Wehrenbold, Johann Wilhelm von Born, Franz Schulz, Friedrich Heinrich Gockel (alle Lünen) und Georg Wilhelm von Born aus Essen unterzeichnen den Gesellschaftsvertrag der Gewerkschaft „Eisenhütte Westphalia“ — eine 128teilige Gewerkschaft nach Preußischem Bergrecht. Bereits am 30. März hatte Wehrenbold die Wassergerechtsame der Beckinghauser Kornmühle der Preußischen Domänenkammer gesichert — wenige Kilometer flussabwärts vom einstigen Römerlager, von dem aus Drusus und Tiberius ihre Feldzüge an die Lippe vorangetrieben hatten. Altlünen zählt zu diesem Zeitpunkt rund 400 Einwohner.
Inbetriebnahme — 52 Mitarbeiter
Hüttenarbeiter aus dem Hunsrück und der Eifel werden angeworben, heiraten in der Pfarrkirche Altlünen und werden in Wethmar sesshaft. Am 30. November wird im kleinen Hochofen die erste Charge Gusseisen erblasen — produziert werden Töpfe, Pfannen, Öfen, gusseiserne Säulen und Fensterrahmen.

Erste Lieferung an den Bergbau
Erste dokumentierte Lieferungen in den Bergbau: gusseiserne Schienen für Gleisanlagen verschiedener Zechen. Der Beginn einer 170 Jahre währenden Beziehung zum Bergbau. Gleichzeitig erreichen Eisenwaren über Lippe und Rhein bereits Hamburg, Kiel, Rostock und Tilsit — über die alte Hansestadt-Verbindung Lünens auch das Baltikum.


Die Eisenerzeugung wird zugunsten der Eisenverarbeitung zurückgefahren.
Witwen- und Waisenkasse
Die Hütte gründet eine Witwen- und Waisenkasse zur Unterstützung der Angehörigen ihrer Arbeiter — bemerkenswert früh, lange bevor staatliche Absicherungen Standard werden.
Eine Schule für die Kinder
Lehrer Friedrich Lucas aus Schollbruch errichtet im Auftrag der Hütte die erste Schule in Wethmar — eine Gemeinschaftsschule, die den beiden christlichen Konfessionen Rechnung trägt. 1899 wird sie als kommunale Schule übernommen.

Betriebskrankenkasse
Gründung einer Betriebskrankenkasse für Mitarbeiter — fünf Jahre vor Bismarcks reichsweiter Krankenversicherung für Arbeiter.
Belegschaft: 220 Mitarbeiter.
Pensionskasse
Gründung einer Pensionskasse für die Arbeiter.
Im selben Jahr wird ein 4 km langes Anschlussgleis zum Bahnhof Lünen-Nord gebaut — die Hütte verbindet sich mit dem nationalen Eisenbahnnetz.

Strategischer Schwenk in den Bergbau
Mit dem Aufstieg der großen Elektrizitätswerke geht die Nachfrage nach Dampfmaschinen zurück. Gleichzeitig wachsen die Kohle-Bergwerke im Ruhrgebiet rasant. Die Hütte entschließt sich, ihre Bergbau-Produktion massiv auszubauen — eine Weichenstellung, die das nächste Jahrhundert prägt.
Belegschaft: 300 Mitarbeiter.

Freiwilliger Sonntagsunterricht für Lehrlinge
Die Westfalia richtet einen freiwilligen Sonntagsunterricht für ihre Lehrlinge ein — der Beginn einer langen, eigenständigen Ausbildungstradition im Werk. Im Mai 1917 wird daraus die offizielle Werksfortbildungsschule mit zwei Gießereifachklassen (Unter- und Oberstufe), die später als Bezirksfachklassen für Lehrlinge aus dem gesamten Münsterland anerkannt werden.

Goldmedaille — Weltausstellung Brüssel
Die ausgestellten Bergwerksmaschinen der Hütte gewinnen auf der Weltausstellung in Brüssel die Goldmedaille. Im selben Jahr werden 104 Zwillings-Lufthäspel für den Bergbau gefertigt und Kolonnenapparate für Kokereien — Höhepunkt — nach England exportiert.


100-Jahr-Feier
Hundertjahrfeier in Lünen. Belegschaftsfoto vor dem Direktionsgebäude. Direktor Ernst Weiß steht der Hütte vor. Die „Liedertafel Westfalia Wethmar“ feiert zur gleichen Zeit ihr eigenes 50-jähriges Bestehen — eine Generation hat hier gelebt, gearbeitet und gesungen.

Wilhelm Löbbe patentiert den Kohlenhobel
Wilhelm Löbbe — 1904 als Lehrling eingetreten, später Oberingenieur — meldet den „Kohlenpflug“ (Hobel) zum Patent an. Die Erfindung wird den untertägigen Kohlenabbau weltweit revolutionieren.
Die Deutsche Bundespost wird in den 1960er Jahren eine Sondermarke zu seinen Ehren herausgeben.

Der PANZER®-Förderer
Entwicklung des PANZER®-Förderers als Doppelkettenförderer mit außenliegenden Ketten. Erster Einsatz auf dem Bergwerk „Johannisgrube“ in Oberschlesien (die „PANZER-Johanna“). Wird zum unverzichtbaren Fördermittel im untertägigen Kohlenabbau und Markenzeichen der Westfalia.
Frauen in der Belegschaft
Der Zweite Weltkrieg zwingt zu einer Umstellung in der Arbeiterschaft: Erstmals stellt die Westfalia in größerem Umfang Frauen ein, die — wie der zeitgenössische Werksbericht festhält — „erstaunlich hohe Leistungen zuwege bringen“.
Ein stiller, aber entscheidender Beitrag zur Werksgeschichte.

Neue Großhalle mitten im Krieg
Trotz der Kriegslage errichtet die Westfalia eine neue Halle von 100 m Länge und 35 m Breite — um die Produktion der Rinnen für Stauscheiben- und PANZER®-Förderer in zwei Fertigungsstraßen ins eigene Haus zu holen.
Ein bemerkenswertes Bekenntnis zum Standort in einem dunklen Jahr.

Bombardierung — und Wiederaufbau
Am 22. November werfen alliierte Streitkräfte über 1.000 Spreng- und Brandbomben über Wethmar ab. 24 Sprengbomben und über 300 Brandbomben treffen das Werksgelände; ein zweiter Angriff am 29. November richtet weitere schwere Schäden an. Auch die Westfalia-Siedlung wird zweimal schwer getroffen — der dunkelste Tag in der Werksgeschichte. Bereits 1945 baut das Werk das zerstörte Emaillierwerk wieder auf und richtet es als Maschinenfabrik II für die Getriebe- und Motorenfertigung neu ein.


Der Konstrukteur Wilhelm Löbbe entwickelte den Kohlenhobel für die Eisenhütte Westfalia weiter, der sogenannte „Löbbe-Hobel“ kam weltweit zum Einsatz.


Produktionsspitze in der Nachkriegszeit
Seit ihrer Einführung wurden 1.000 PANZER®-Förderer mit einer Gesamtlänge von 125.000 m ausgeliefert. Jahresproduktion an Öfen und Herden: 36.000 Stück (3.000 pro Monat). 70 Löbbe-Hobel-Anlagen verlassen das Werk in einem einzigen Jahr.
Beteiligung an der internationalen Bergbau-Ausstellung in Lüttich.
Das alte Lippewehr wird ersetzt
Das alte Lippewehr — bei der Gründung 1826 von ausschlaggebender Bedeutung für die Wasserkraft des Werks — wird durch ein modernes Stauwehr der Wasserverwaltung ersetzt.
Ein stiller Generationenwechsel an der Lippe: 125 Jahre nach der ersten Drehung des Wasserrads geht die ursprüngliche Energiequelle in den modernen Wasserbau über.
1.500 Mitarbeiter — und die Familien des Gründers
Die Westfalia zählt rund 1.500 Werksangehörige. Bemerkenswert: Ein Teil der Belegschaft stammt aus jenen Familien, die Caspar Diederich Wehrenbold einst persönlich im Hunsrück und an der Saar angeworben hatte — sechs Generationen Werkstreue, dokumentiert im zeitgenössischen Werksbericht.
Westfalia-Schildausbau
Erster Einsatz des „Westfalia-Schildausbaus“ im Kalibergbau Borken/Hessen — lange bevor die eigentliche Schildausbau-Entwicklung in Ungarn und Russland einsetzt. Westfalia ist der internationale Standardsetzer.
BSG Eisenhütte Westfalia — Werkssport auf der „Sandwüste“
Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Eisenhütte Westfalia tritt vor allem bei regionalen Betriebssport-Meisterschaften gegen andere Werksteams aus dem Ruhrgebiet an. Trainiert wird auf dem legendären Sandplatz, im Volksmund „Sandwüste“ genannt — ein eigener Raum für die Werksgemeinschaft neben Schmelze, Maschinenhalle und Liedertafel.
150-Jahr-Feier
Die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia feiert ihr 150-jähriges Bestehen in Lünen. Die „Liedertafel Westfalia Wethmar“ nimmt eine Jubiläums-Schallplatte auf — der Männergesangverein selbst wird 100 Jahre alt. Internationale Bergbau-Ausstellung in Düsseldorf mit reger Beteiligung der Westfalia.
Schließung der Gießerei nach 161 Jahren
Die Gießerei — Keimzelle und Herz des Werkes seit dem ersten Abstich 1827 — wird endgültig geschlossen. Mitarbeiter werden in den Ruhestand versetzt oder an anderen Stellen des Werks eingesetzt.
Zusätzliche Produkte für den Stollen- und Tunnelbau wurden entwickelt.

DBT entsteht — und kommt nach Lünen
1995: Aus der Fusion von MHW (Wuppertal), Halbach & Braun (Wuppertal) und Westfalia Becorit (Lünen) entsteht die DBT Deutsche Bergbau-Technik GmbH.

Ferrum Music Hall — die Gießerei wird zum Tanzpalast
Vor der alten Industriekulisse eröffnet Lünens berühmteste Diskothek: die FERRUM Music Hall in den leerstehenden Gebäuden der 1988 geschlossenen Gießerei. Eine ganze Lüner Generation feiert dort ihre Jugend — bis Ende der 1990er Jahre die Gießereigebäude (Putzhaus, Emaillierwerk, Ofenfertigung) zur großen Trauer der lokalen Jugend abgerissen werden. Die kurze Zwischennutzung bleibt im kollektiven Gedächtnis Lünens.

Der Firmensitz der DBT Deutsche Bergbau-Technik GmbH wird von Wuppertal nach Lünen verlegt.

DBT Deutsche Bergbau-Technik GmbH übernimmt Long Airdox, Saartech und Seneca. Erweiterung desAngebotsspektrums um Produkte aus dem Kammer-und Pfeilerbau-Sektor. Das Unternehmen firmiert nun unter DBT GmbH.


DBT übernimmt die Continuous Miner Divison von Eimco

Die DBT hat sich zu einem der weltweit größten Hersteller von Systemen und Anlagen im Untertagebergbau in der Kohle entwickelt. Ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit der DBT besteht in der fortschreitenden Automatisierung von Abbau- und Verfahrensprozessen. Die elektro-hydraulische Steuerung PM-4 und das elektronisch gesteuerte CST-Getriebe (CST = Controlled Start Technology) haben neben sicherheitsrelevanten Vorteilen eine erhebliche Steigerung der Effizienz in der Steinkohlengewinnung gebracht.


Bucyrus übernimmt DBT — 559 Mio. €
Im Mai 2007 übernimmt der amerikanische Bergbau-Konzern Bucyrus International (Milwaukee, USA) die DBT Deutsche Bergbau-Technik für 559 Mio. €. Lünen wird damit Teil eines international agierenden, an der New Yorker Börse (NYSE) gehandelten Konzerns — der Sprung über den Atlantik. Im Juli 2001 hatte die DBT zuvor selbst den US-Bergbauzulieferer Long-Airdox übernommen.


Caterpillar zieht sich zurück
Im März 2020 kündigt Caterpillar die Schließung des Standorts Lünen sowie der Werke in Dortmund-Dorstfeld, Wuppertal und Hamm an. Rund 500 Mitarbeiter in Lünen sind betroffen. Zum 31. Dezember 2020 fallen 50 % der Stellen, zum 31. Dezember 2021 endet die Produktion. Nach 195 Jahren scheint die Geschichte des Werks am Mühlengraben zu Ende zu sein.

Tag 1 — Hauhinco rettet den Standort, CAT Global Mining wird umbenannt in HBT
Im Februar 2023 übernimmt die Hauhinco Holding GmbH aus Sprockhövel das gesamte Strebgeschäft von Caterpillar Global Mining — die Standorte in Lünen, Wuppertal, Australien, USA, Indien und China.
Der Lüner Standort firmiert seitdem als HBT GmbH (Hauhinco Bergbautechnik) und startet mit nur 142 MITARBEITENDEN auf dem Westfalia-Campus. Die Eigenfertigung wird wieder aufgenommen — der Bogen zur 1826er Gründungsidee „aus eigener Hand“ schließt sich.


Umbenennung des ehemaligen Firmengeländes der Caterpillar Global Mining Europe GmbH in Westfalia Campus. Neben der HBT GmbH siedeln sich weitere Industrie-Betriebe hier an.
Die Hauhinco Holding GmbH übernimmt als strategischer Investor den Automationsspezialisten EXPPROTEC GMBH (ehemals Bartec) aus Menden, NRW. Das Unternehmen mit Fokus auf Elektrotechnik für explosionsgefährdete Bereiche firmiert als HBT Automation GmbH und komplettiert das Strebtechnik-Angebot der HBT GmbH.



Umzug der HBT Hydraulik-Fertigung von Wuppertal nach Sprockhövel, dem Standort der Hauhinco Maschinenfabrik. Wiederaufbau der kubischen Fertigung und des Flexiblen Fertigungssystem (FFS) für die Produktion von Hydraulik-Ventilen für den Strebausbau (elektrohydraulischen Steuerungen, Stempelrückschlagventile, Druckbegrenzungsventile, Ventile für verschiedene Zylinder, Rückschlagventile, Bauteile für Getriebe, Automation und Walzenlader).

Wiederaufbau der Eigenfertigung bei der HBT in Lünen – mit Reaktivierung der Langhydraulik (Stempel & Zylinder) und des schweren Stahlbaus (Maschinenrahmen, Sonderrinnen, Kreuzrahmen), neuen Maschinen für die Kettenrad- und Planetenträger-Fertigung und einer neuen Schweißerei mit Schweißrobotern und Rundschweißmaschinen. Aufbau einer Anlage für das Laserauftragschweißen (Laser Cladding), für das Beschichten von Stempel und Zylindern zum Schutz gegen Verschleiß und Korrosion.
Um strategische Lücken im aktuellen Produktportfolio zu schließen und die Produktpalette zu erweitern, hat die HBT GmbH 50% der Anteile an der ADVANTEC Tunnel & Mining Solution GmbH - einem Geschäftsbereich der ADVANTEC-Gruppe - erworben. Das Unternehmen mit Sitz in Werne, NRW, entwickelt und fertigt Teilschnittmaschinen für die weltweite Berg- und Tunnelbauindustrie. Der Anteilserwerb erfolgt mit Wirkung zum 1. Juni 2023.

HBT Australia übernimmt den australischen Bergbauausrüster Waratah Engineering in Argenton, NSW von der Questas-Gruppe. Mit dem Service-Center für die Wiederaufbereitung von Bergbauausrüstung, erweitert die HBT Gruppe gleichzeitig auch ihr Produktangebot um Fahrzeuge und Maschinen für den Kammer- und Pfeilerbau.



HBT Australia eröffnet ein neues HBT Service Center in Queensland, Australien. Die HBT Services QLD Pty Ltd wird den HBT-Kunden in Queensland mechanische, elektrische und strukturelle Wartungsdienste anbieten. Zu den wichtigsten Dienstleistungen gehören kleinere und größere Überholungen (inkl. AS3800), Aufarbeitung von Komponenten, Re-Engineering von Komponenten, Ersatzteilversorgung, technische Unterstützung, Förderer-Installationen, Außendienst und Projektmanagement.
Mit Wirkung zum 1. März 2024 hat die Hauhinco Holding GmbH – Muttergesellschaft der HBT GmbH – den australischen Bergbauzulieferer Pempek Systems Pty Ltd übernommen.
Pempek Systems ist ein australischer Zulieferer für Bergbaukomponenten mit Sitz in Castle Hill bei Sydney. Pempek ist weltweit führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen Ausrüstungssteuerung, Telemetrie, Hydrauliksteuerung und Ankertechnik für den Bergbau. Die Produktpalette von Pempek ergänzt ideal das aktuelle Produktspektrum der HBT-Gruppe mit Strebbausystemen, Fahrzeugen für den Kammer-und Pfeilerbau sowie Teilschnittmaschinen.

HBT Australien und das führende Unternehmen für Lösungen im Energiesektor TotalEnergies Marketing Australia (eine Tochtergesellschaft von TotalEnergies SE) vereinbaren eine Partnerschaft im Bereich Schmiermittel für den Berg- und Tunnelbau, einschließlich der HFA-Flüssigkeit für Strebsysteme

Die Hauhinco Holding GmbH – Muttergesellschaft der HBT GmbH in Lünen – übernimmt die Breuer Motoren GmbH & Co. KG in Bochum. HBT bietet nun komplette Antriebslösungen für Strebsysteme – inklusive Elektromotoren und Frequenzumrichtern – aus einer Hand an.


HBT startet die Installation von ca. 40.000 qm Photovoltaik-Panels für eine autarke Stromversorgung der Unternehmen auf dem Gelände des Westfalia Campus. In der ersten Phase soll hierdurch eine Gesamtleistung von ca. 2,5 Megawatt erzielt werden. In einer 2. Phase soll die Leistung auf 3,0 Megawatt erweitert werden.
Werksschule, Generation 2024 — die Lehrwerkstatt-Tradition lebt
Im September 2024 beginnen fünf neue Auszubildende ihre Lehre in Lünen, 2025 sind es bereits sechs — in den Berufen Industriekauffrau, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik und (NEU seit 2025) Fachinformatiker für Systemintegration. Die 1907 mit dem Sonntagsunterricht begonnene und 1917 als Werksfortbildungsschule offiziell gewordene Ausbildungstradition lebt weiter — diesmal in Kooperation mit Wilo SE Dortmund und drei regionalen Berufskollegs.


Westfalia-Campus heute — 866 Arbeitsplätze, € 430 Mio. Umsatz
Q1 2025 — der WESTFALIA-CAMPUS LÜNEN ist mit 220.000 m² Gesamtfläche und 90.000 m² unter Dach wieder einer der größten Industrie- und Technologie-Standorte des östlichen Ruhrgebiets. 866 ARBEITSPLÄTZE auf dem Campus, davon 320 bei HBT und 350 bei einem wachsenden Kreis von Mietern und Partnern: Thyssenkrupp Uhde, Mercedes-Benz, SIBA, VAHLE, Siempelkamp, Wolters, MyTop und die seit Februar 2025 wieder in Lünen ansässigen Breuer Motoren.
Eine 5-MW-Photovoltaikanlage auf 40.000 m² Dachfläche versorgt den Campus mit Strom (Phase 1 = 2 MW komplett, Phase 2 = 3 MW in 2026).

HBT-Gruppe weltweit — 1.500 Mitarbeitende, +240 % Wachstum
Die HBT-Gruppe weltweit zählt im Frühjahr 2025 rund 1.500 MITARBEITENDE (davon über 400 Ingenieure), 600 davon in Deutschland (NRW).
UMSATZ 2024:
€ 330 Mio., Prognose 2025: € 430 Mio. — das entspricht +240 % Wachstum in zwei Jahren seit dem HBT-Tag-1.
INVEST GLOBAL:
€ 100 Mio., davon € 40 Mio. in Deutschland. ÜBER 1.000 LIEFERANTEN UND PARTNER weltweit, regional bevorzugt aus dem Ruhrgebiet.
UMSATZVERTEILUNG:
Australien 34 % · USA 30 % · China 15 % · Türkei 8 % · EU 8 % · Indien 3 % · Deutschland und Saudi-Arabien je 1 %.
GLOBAL LONGWALL FLEET IM EINSATZ:
5.174 Schildausbauten, 3.562 elektro-hydraulische Steuerungen und 199 Getriebe — Luenener Engineering und Erfindergeist spiegelt sich wieder in der mit am meisten installierten Basis weltweit aller Installationen.
200 Jahre Eisenhütte Westfalia
Bicentennial — gefeiert in Lünen, Juni 2026. Zwei Jahrhunderte Erfindergeist, Handwerk und Gemeinschaft. Von der Wassermühle an der Lippe zum globalen Bergbautechnik-Standort. Die Stadt Lünen ehrt das Jubiläum mit der Ausstellung „200 Jahre Innovation aus Lünen“ im Museum der Stadt Lünen (Villa Urbahn) vom 3. Mai bis 29. Oktober 2026. Die „alte Kantine“, das einzige erhaltene Originalgebäude, wurde inzwischen sorgfältig saniert und dient heute als stilvolle Eventlocation.























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